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Ein schöner Tag geht zu Ende.
Wir reichen uns noch mal die Hände.
Unsere Augen strahlen voller Glück,
und dann geben wir einander zurück.
Den Menschen sich selbst zurückgeben
ist eine Bereicherung im Leben.
Das, was man Freiheit nennt,
fühlt nur, wer die bedingungslose Liebe kennt.
Den anderen zu verstehen
heißt, man lässt ihn seinen Weg gehen.
Im Glauben, dass es ihn glücklich macht,
entfaltet man seine eigene Pracht.
Ein Tag neigt sich dem Ende zu.
Die Menschen begeben sich langsam zur Ruh’,
in Dankbarkeit und in der Hoffnung
auf einen neuen Morgen,
an dem sie wieder teilen können Freude und Sorgen.
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Gertrud Lülsdorf, 1951 geboren in Lülsdorf, war
über 30 Jahre als selbständige Friseurmeisterin erfolgreich tätig. Sie
absolvierte 1994 eine Ausbildung zur Psychotherapeutin und 1997 zur
Psychophysiognomikerin nach Karl Hutter. Mit dem Schreiben von Gedichten begann
sie 1999. Seit dem Jahre 2000 malt sie Acrylbilder auf Leinwand. Ihr großes
Interesse gilt der seelischen und geistigen Entwicklung des Menschen.
09/06
Info von der Website des
Deutschen Lyrikverlags.
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